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Arthroskopische Operationen

Gelenke sind Schlüsselstellen für den Erhalt der Beweglichkeit. Dies gilt angesichts vielfältiger Belastungen in Sport und Beruf schon für junge Menschen, ganz besonders aber im Alter. In der orthopädischen Praxis können wir ihnen bei einer Vielzahl von Gelenkbeschwerden mit schonenden minimal-invasiven operativen Maßnahmen weiterhelfen. Mit dieser sog. „Schlüssellochtechnik“ wird in einer kurzen schonenden Narkose eine dünne Optik in das betroffene Gelenk eingeführt und das Gelenk hierüber mit Spülflüssigkeit aufgefüllt. Dann erst ist eine genaue Diagnostik möglich, was die Ursache Ihrer Beschwerden ist. Gleichzeitig können die vorgefundenen Schäden im selben Eingriff behoben werden.

Dazu zählen am Kniegelenk insbesondere Meniskus- oder Knorpelverletzungen, eine Entzündung der Gelenkinnenhaut oder auch störende einklemmende Schleimhautfalten. Auch bei fortgeschrittener Abnutzung des Gelenks lässt sich so oft ein drohender künstlicher Gelenkersatz noch weiter hinausschieben.

Hierzu zählen folgende OP Verfahren:

• Knorpelzelltransplantation / ACT / Autologe Knorpelzelltransplantation
Dies ist eine neue und erfolgreiche Methode aus den USA! Bei umschriebenen Knorpeldefekten kann eigener Knorpel gezüchtet und später an der betreffenden Stelle eingesetzt werden, um den Defekt zu beheben.
• Mosaikplastik
Bei dieser Methode wird eigener Knorpel verpflanzt. Auch diese Methode eignet sich, um begrenzte Knorpelschäden zu decken.
• Abrasionsarthroplastik
• Mikrokfrakture Technik

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Praxis ist der Ersatz von Kniebändern (Kreuzbandruptur, Kreuzbandriss) durch eigenes Material. Ein gerissenes vorderes Kreuzband ist eine sehr häufige Sportverletzung, die nicht nur bei Fußballspielern und Skifahrern auftritt. Das Kreuzband ist mit für die Stabilität des Kniegelenks verantwortlich, d.h. ein fehlendes Kreuzband wirkt sich negativ auf die Belastbarkeit des Beines aus und führt zu einem vorzeitigen Verschleiß. Auch diese Operation lässt sich ambulant durchführen. Hierzu zählt insbesondere die Kreuzbandplastik (Patellarsehnen oder Semitendinosussehenplastik). Weitere operative Maßnahmen betreffen die Stabilisierung instabiler Kniescheiben nach Verrenkung (Patellaluxation) oder die Entfernung von Kniegelenkszysten (Bakerzysten).

Am Sprunggelenk behandeln wir arthroskopisch insbesondere Einklemmungserscheinungen (Impingement) durch Schleimhautfalten oder Knochenvorsprünge (Exostosen) sowie Entzündungen der Gelenkhaut und Schädigungen des Gelenkknorpels (Osteochondrosis dissecans).
Die Versorgung von Bandverletzungen oder Bandinstabilitäten ist über offene Eingriffe z.B. im Anschluss an eine Arthroskopie jederzeit möglich. Hierzu gehört auch die Versorgung von Sehnenluxationen und Sehnenrissen wie z.B. an der Achillessehne.

Die Beschwerden am Schultergelenk sollten sie nicht auf die sprichwörtlich „leichte Schulter“ nehmen, da eine Einsteifung und teilweise Gebrauchsunfähigkeit dieses so wichtigen Gelenkes die Folge sein könnte. Am Schultergelenk lassen sich mittels Schlüssellochtechnik (Gelenkspiegelung, Arthroskopie) die Ursache Ihrer chronischen Schulterschmerzen, wie z.B. Einklemmungserscheinungen (Impingement), eine Kalkschulter, Schäden der Rotatorenmanschette und Schultergelenksintabilitäten abklären. In einem zweiten Operationsschritt erfolgt die eigentliche Behandlung des vorliegenden Schadens. Das heißt, die gerissene Muskelschicht bzw. der gerissene Kapselrand werden wieder am richtigen Ort vernäht und befestigt. Hier verwenden wir in teils minimal-invasiver, teils auch offener Technik, moderne Verankerungsverfahren, die ein Wiederauftreten des Risses bzw. der Schultergelenksverrenkung verhindern sollen.

Arthroskopie von Hand- und Ellenbogengelenk
Bei vielen verschiedenen schmerzhaften Gelenkerkrankungen kann eine Spiegelung Aufschluss über die Ursache der Beschwerden und eine Schmerzlinderung bringen.

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